Frankfurt - eine herzliche Begegnung
Auf ganz "hohem" Niveau fand das achte Vorrundenturnier im Frankfurter AutoScout24-Stadion statt: mit 44 Etagen war das Marriott-Hotel mit seiner Champions Sports Bar der gut klimatisierte Ort des Geschehens.
Nachdem die Kontrahenten den Check-In und den nötigen Temperaturausgleich vorgenommen hatten, ging es erneut heiß zur Sache! Mit viel Spaß und Leidenschaft brannte das Kickerfeuer in den Herzen der Beteiligten, ganz besonders beim rein weiblichen Team "Sonnenschein" - diese hatten soviel Herz, dass sie es nicht über selbiges brachten, ihren jeweiligen Gegnern mehr als ein bis zwei Tore pro Spiel "einzuschenken".
Aber auch andere Favoriten (des Herzens) scheiterten bereits in der Vorrunde, so zum Beispiel das "Kommando Anton Hübler" oder auch "Das Schöne und die Biest", hinter denen sich treffenderweise(?) der Moderator und seine Assistentin verbargen. Getreu dem olympischen Motto "Dabei sein ist alles" wurde die Gruppenphase schnell abgehakt, und man zog sich zu einer gemeinsamen Taktik-Besprechung an die gut sortierte Bar zurück.
Apropos Taktik: auf diesem Feld überraschte vor allem das Team "Sandbox" - lustigerweise nicht nur den Gegner, sondern auch sich selbst. Ihnen war es vorbehalten, das bislang schnellste Eigentor der Serie zu erzielen. Fairerweise sei an dieser Stelle erwähnt, dass sie auch äußerst flink den Weg in des Gegners Tor fanden, und auch hier die Bestmarke des schnellsten Tores gleich zweimal für sich reklamieren konnten.
Gleich fünf Mixteams sorgten für eine bis dato nicht dagewesene Präsenz anmutiger und geschickter Handgelenke - ein wahrhaft ansehnlicher Kontrast zu den sonst üblichen "Rauarmen".
Was Frauenpower so alles mit sich bringen kann, mussten viele "Kerle" im Laufe des Turniers am eigenen Leib erfahren - nämlich dann, wenn sich ihre Wege mit denen des Teams "Viva St. Pauli" kreuzten, dem späteren Finalteilnehmer. Einer einzigen Mannschaft mussten sich die "Fans vom Kiez" dann doch geschlagen geben: gegen das Team "Triplemind" hieß es im letzten Spiel des Turniers: 3:6 und 2:6 - die Qualifikation für München wurde jedoch geschafft, womit jetzt glücklicherweise feststeht, dass das große Finalturnier kein reiner "Herrenabend" wird ...
Insgesamt verbrachte man in Frankfurt einen schönen, spannenden und mit vielen neuen Kontakten verbundenen Abend, bei dem "alles dabei" war, denn auch hier hieß es, als die Champions Bar ihre Türen schloss: "Kopfüber in die Nacht" ...
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