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QUISMA-Arena Stuttgart

Datum: 19. Mai 2006 (Freitag)
Beginn: 20.00 Uhr (Einlass 19.30 Uhr)
Ort: BOA Diskothek

Stuttgart – Spannung pur!

im Herzen der Landeshauptstadt Baden Württembergs trafen sich 18 motivierte Teams zum 9. Vorrundenturnier in der QUISMA-Arena (BOA Diskothek). Am Start waren Lokalmatadoren, Talente aus der näheren Umgebung (Gruß nach Ulm) und die nimmermüden Nomaden aus dem Rest der Republik. Beste Voraussetzungen also für ein buntes Spektakel, dass am Ende über beeindruckende 300 Minuten dauerte.

Wer dachte, im Südwesten Deutschlands geht es eh immer ein wenig beschaulich zu, sah sich getäuscht: für rasante Turnier-Höhepunkte sorgte z. B. das Blitztor der AE Kickers, die bereits nach 0,7 s ins gegnerische Viereck trafen. Ebenso fix: der schnellste Satz mit 1:38 min. und das schnellste Spiel mit knapp 3:30 min. In Sachen „Zeitmanagement“ also allerhöchstes Lob an die Schwaben, mit der Frauenquote sah es aber (kurz vor dem Vatertag) nicht ganz so gut aus: lediglich zwei Mixed-Teams standen an den Tischen.

Eine Mannschaft brachte den Veranstalter dazu, nachträglich noch über die Einführung eines Fairness-Pokals nachzudenken: „Triple M“ hielt bei eigener Führung den Ball im Spiel und ermöglichte dem Gegner nicht nur den Ausgleich, sondern auch noch den für die Qualifikation zum Viertelfinale entscheidenden Siegtreffer – und das Ganze 10 s vor Schluss. Womöglich zog es die Recken auch an die Bar, wo bereits die leckeren Getränke von Neckermann.de und iLove in Vorbereitung waren ...?!

An die Bar zog es wohl auch die „Affiliate Tigers“ oder „Plan B“, für die im Viertelfinale Schluss war. Während diese sich fortan bei einem kühlen Getränk auf ihre Zuschauerrolle konzentrieren konnten, hieß es für die „AE Kickers“, „Los Alos“, „Grey matters“ und „Pinky & Brain“: Vorhang auf für das Halbfinale.

Hier kannten die „AE Kickers“ und „Grey matters“ kein Erbarmen und setzten sich deutlich mit zwei klaren Sätzen durch, was dazu führte, dass im Spiel um Platz Drei „Los Alos“ und „Pinky & Brain“ aufeinander trafen. Und dieses Spiel, werte Leser, war ein absoluter Krimi, der an Dramatik kaum noch zu überbieten ist. Während sich „Los Alos“ im ersten Satz noch deutlich zurückhielt (und dabei an die WM-Elf von 1954 im ersten Spiel gegen Ungarn erinnerte) schlugen sie im zweiten Satz nach einem 2:5-Rückstand noch mit 6:5 zurück. Und ebenso sensationell wie die „Helden von Bern“ schafften sie es dann auch noch, den dritten Satz, und damit das Entscheidungsspiel, für sich zu entscheiden!

Angestachelt von diesem nervenaufreibenden Schlagabtausch ließen sich auch die Finalteilnehmer nicht lumpen: wie immer, wenn der beste Angriff („AE Kickers“) gegen die beste Abwehr („Grey matters“) spielt, kamen auch hier äußerst knappe Ergebnisse zustande. Bei einem Finale, das eigentlich zwei Sieger verdient hätte, hieß es am Ende 2:6, 6:2 und 6:5 aus Sicht der „AE Kickers“, die den „Pott“ mit nach Hause nahmen und, ebenso wie die Zweitplatzierten, das Ticket für das Finalturnier in München lösten.

Fazit: ein spannender, spaßiger und gen Ende feuchtfröhlicher Turnierverlauf, der allen Beteiligten neue Kontakte bescherte und Lust auf mehr machte.

 

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