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Stuttgart – Spannung pur!
im Herzen der Landeshauptstadt Baden Württembergs trafen sich
18 motivierte Teams zum 9. Vorrundenturnier in der QUISMA-Arena
(BOA Diskothek). Am Start waren Lokalmatadoren, Talente aus der
näheren Umgebung (Gruß nach Ulm) und die nimmermüden
Nomaden aus dem Rest der Republik. Beste Voraussetzungen also für
ein buntes Spektakel, dass am Ende über beeindruckende 300
Minuten dauerte.
Wer dachte, im Südwesten Deutschlands geht es eh immer ein
wenig beschaulich zu, sah sich getäuscht: für rasante
Turnier-Höhepunkte sorgte z. B. das Blitztor der AE Kickers,
die bereits nach 0,7 s ins gegnerische Viereck trafen. Ebenso fix:
der schnellste Satz mit 1:38 min. und das schnellste Spiel mit knapp
3:30 min. In Sachen „Zeitmanagement“ also allerhöchstes
Lob an die Schwaben, mit der Frauenquote sah es aber (kurz vor dem
Vatertag) nicht ganz so gut aus: lediglich zwei Mixed-Teams standen
an den Tischen.
Eine Mannschaft brachte den Veranstalter dazu, nachträglich
noch über die Einführung eines Fairness-Pokals nachzudenken:
„Triple M“ hielt bei eigener Führung den Ball im
Spiel und ermöglichte dem Gegner nicht nur den Ausgleich, sondern
auch noch den für die Qualifikation zum Viertelfinale entscheidenden
Siegtreffer – und das Ganze 10 s vor Schluss. Womöglich
zog es die Recken auch an die Bar, wo bereits die leckeren Getränke
von Neckermann.de und iLove in Vorbereitung waren ...?!
An die Bar zog es wohl auch die „Affiliate Tigers“
oder „Plan B“, für die im Viertelfinale Schluss
war. Während diese sich fortan bei einem kühlen Getränk
auf ihre Zuschauerrolle konzentrieren konnten, hieß es für
die „AE Kickers“, „Los Alos“, „Grey
matters“ und „Pinky & Brain“: Vorhang auf
für das Halbfinale.
Hier kannten die „AE Kickers“ und „Grey matters“
kein Erbarmen und setzten sich deutlich mit zwei klaren Sätzen
durch, was dazu führte, dass im Spiel um Platz Drei „Los
Alos“ und „Pinky & Brain“ aufeinander trafen.
Und dieses Spiel, werte Leser, war ein absoluter Krimi, der an Dramatik
kaum noch zu überbieten ist. Während sich „Los Alos“
im ersten Satz noch deutlich zurückhielt (und dabei an die
WM-Elf von 1954 im ersten Spiel gegen Ungarn erinnerte) schlugen
sie im zweiten Satz nach einem 2:5-Rückstand noch mit 6:5 zurück.
Und ebenso sensationell wie die „Helden von Bern“ schafften
sie es dann auch noch, den dritten Satz, und damit das Entscheidungsspiel,
für sich zu entscheiden!
Angestachelt von diesem nervenaufreibenden Schlagabtausch ließen
sich auch die Finalteilnehmer nicht lumpen: wie immer, wenn der
beste Angriff („AE Kickers“) gegen die beste Abwehr
(„Grey matters“) spielt, kamen auch hier äußerst
knappe Ergebnisse zustande. Bei einem Finale, das eigentlich zwei
Sieger verdient hätte, hieß es am Ende 2:6, 6:2 und 6:5
aus Sicht der „AE Kickers“, die den „Pott“
mit nach Hause nahmen und, ebenso wie die Zweitplatzierten, das
Ticket für das Finalturnier in München lösten.
Fazit: ein spannender, spaßiger und gen Ende feuchtfröhlicher
Turnierverlauf, der allen Beteiligten neue Kontakte bescherte und
Lust auf mehr machte.
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