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Bergfest in Köln
Das dritte Vorrundenturnier des Cups war zu Gast in Köln, wo strahlender Sonnenschein ein Vorbote für ein strahlendes Turnier im Vodafone-Stadion war. Das bewährte Rezept für einen erneut perfekten Kickerabend: man nehme begeisterte Stammteilnehmer, ambitionierte Affiliates, engagierte Sponsoren sowie zahlreiche Talentscouts und bringe diese in einer wunderbaren Location zusammen. Abgerundet mit einem perfekten Catering und gewürzt mit dem einen oder anderen Kölsch konnten die Rahmenbedingungen kaum besser sein.
Der große Spaßfaktor der ersten beiden Vorrunden-Events schien sich bis in die Domstadt herumgesprochen zu haben, denn es konnte die bisherige Rekordteilnehmerzahl von 30 aktiven Mannschaften verzeichnet werden! Doch dass nicht nur Quantität, sonder vor allem Qualität vorhanden war, zeigten schon bald die ersten Partien des Abends, der gegen 19.45 Uhr fast pünktlich mit der Begrüßung und Einstimmung von Stadionsprecher Peter Voss begann.
Wie immer stärkten sich die Kontrahenten zunächst am üppigen Buffet, während Fortuna der Gruppenauslosung beiwohnte und, mal besser, mal weniger gut gelaunt, die Mannschaften den fünf Spielgruppen zuteilte. Nach der nahrungsbedingten Glucosezufuhr wurde auch der Adrenalinspiegel schrittweise erhöht, was vor allem den vielen Highlights dieses Turniers zu verdanken war:
- Gleich zwei Golden Goals in den ersten Partien
- Das mit gefühlten 1,5 s bislang schnellste Tor des Cups
- Das „interessanteste“ Torverhältnis vom Team „Weltbericht Tiger“ mit fünf Toren aus sieben Partien
- Die Zusatzvorrunde zur Ermittlung der drei besten Gruppenzweiten aus fünf Mannschaften
- Das Team mit der lautesten, unkaputtbarsten Teamstimmung (TKP), das für„hervorragende Leistungen außerhalb des Platzes“ von HauptsponsorVodafone spontan mit VIP-Konzertkarten für Roger Cicero belohnt wurde.
Alles verlief also getreu dem Cup-Motto: Gewinnen kann nur einer – und das sind alle! Viel Spaß, viel Nerven, viel Schweiß, der Abend näherte sich dem vorläufigen Höhepunkt, dem Viertelfinale. Spätestens jetzt wurde das letzte Kölsch (vorübergehend) aus der Hand gelegt und noch einmal auf vollste Konzentration geschaltet. Denn auch in Köln ging es um die begehrten vier Startplätze für das große Münchner Finale am 23. Juni.
Letzten Endes konnten sich die Teams von Seoxx Warriors, The big Bold, Die Verpeiler und die Flying Kicks durchsetzen, die es gegen 23.40 Uhr schließlich ins Halbfinale geschafft hatten. Während Seoxx Warriors und The big Bold das kleine Finale bestritten, aus dem die Warriors verdient als Sieger hervorgingen, hießen die Finalteilnehmer von Köln Flying Kicks und Die Verpeiler. Die Zuschauer, die sich zu fast 100% um die Finaltisch scharten, bekamen ein Endspiel zu sehen, welches eine Liveübertragung bei Premiere allemal verdient hätte. Nach einem nervenaufreibendem Schlagabtausch setzten sich schließlich die Flying Kicks mit einem gerechten 2:0 nach Sätzen durch.
Zufrieden durfte am Ende jeder sein, denn Köln war, wie bereits im Vorjahr, wieder einmal Garant für einen außergewöhnlichen Abend, der gegen 0.30 Uhr offiziell sein Ende fand, nicht bestätigten Quellen zufolge jedoch noch weit bis in den frühen Morgen hinein reichte. So kann es weiter gehen, das nächste Mal am 1. Juni in München ...
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