 |
Was-für-ein-Finale ...!
Kurz nach dem offiziellen Sommerbeginn entdeckte auch der Wettergott seine Ader fürs Kickern, als er entgegen aller Prognosen für einen herrlichen Sonnentag in München sorgte: 23. Juni 2007, Finale des 2. QUISMA AffiliateCups. Aus allen Ecken Deutschlands reisten die Finalteilnehmer in die bayerische Landeshauptstadt und ließen es sich nicht nehmen, dem einen oder anderen Biergarten noch schnell einen Besuch abzustatten. Entsprechend gelassen erschienen die Kontrahenten dann auch „gegen“ 19 Uhr, sodass der Spielbetrieb um 20.30 Uhr tatsächlich aufgenommen werden konnte.
Insgesamt 17 Mannschaften traten an – die Besten der Besten und noch einige andere, aber dazu später mehr. Das Ysenegger, ein uriges Restaurant mit schönem Vorgarten, wurde ein letztes Mal zur Expedia.de-Arena umfunktioniert, und war für das Finale des AffiliateCups mit ausreichend gekühlten Getränken und aufmerksamem Personal bestens gerüstet. Zu Beginn des Abends gab es ein großes Wiedersehen der Mannschaften, die sich bereits aus den Vorrundenturnieren kannten und beim Buffet viele Spiele noch einmal Revue passieren ließen.
Schließlich war es dann soweit: die Spieler waren gestärkt, die Gruppen eingeteilt – Zeit für den Anpfiff. Und wer bis dahin dachte, der Einzug ins Finale würde ebenso reibungslos wie in der Vorrunde funktionieren, sah sich deutlich getäuscht: Gleich in den ersten Partien konnte man erkennen, dass es an diesem Abend keinen Durchmarsch geben würde. Gespielt wurde dieses Mal bereits in der Vorrunde im Hin- und Rückspielmodus; eine Tatsache, die besonders das „Team Nina“ erfreut haben dürfte, die in der Hinrunde mental noch nicht ganz da waren, in der Rückrunde dafür den nötigen Boden gutmachten und verdient ins Viertelfinale einzogen.
Gespannte Nerven, knappe Ergebnisse: drei gleichzeitige Golden Goal-Entscheidungen dokumentierten den bedingungslosen Einsatz aller Teams und stehen für eine neue Rekordmarke im Cup. Schließlich stand „Der Club der letzten Acht“ fest, und man durfte gespannt sein, welches Team sich die Kräfte am besten eingeteilt hatte. Zu den Favoriten durfte man ohne weiteres die „Flying Kicks“, „MediaMinds“ oder auch „EA Sports“ zählen – allesamt Mannschaften, denen es einfach Spaß machte zuzusehen bei ihren technischen Kabinettstückchen und satten Toren.
Als Verlierer durfte sich an diesem Abend keiner fühlen, und somit gab es lediglich Unterlegene in den Viertelfinals: „Die Verpeiler“ (Platz 5) machten es den „MediaMinds“ dermaßen schwer, dass diese (zumindest zu 50%) am Ende sogar auf den Tisch sprangen, um ihren knappen Sieg zu feiern. Auf den Rängen landeten außerdem „Alles mit Mayo“ (Platz 8), „Deine Mudda“ (7) sowie „TD Machines (6). Nach drei Stunden „Dauerpower“ standen sie also fest, die Halbfinalteilnehmer des Cups: „EA Sports“, „MediaMinds“, „Team Nina“ und „The flying Kicks“.
Während EA Sports, die bis dahin jedem Gegner gnadenlos „das Tor voll machten“ sich einem würdigen Gegner (MediaMinds) gegenüber sahen, kreuzten im zweiten Spiel die technisch feinen Flying Kicks mit den Routiniers von Team Nina die Klinge. Geschenkt wurde sich nichts, und da das Zeitlimit aufgehoben wurde, mussten zwei Sätze gewonnen werden, um die Partie zu entscheiden. Äußerst knapp ging es zu und sicherlich – je nach Betrachter – war auch eine Prise Glück dabei, als die Spiele entschieden waren: MediaMinds trotzte erfolgreich den wilden Angriffsbemühungen von EA Sports und die Flying Kicks wiesen Team Nina in die Schranken.
Jetzt wurde es Zeit für die letzten großen Schaukämpfe des Abends und gleichzeitig die letzten Partien des 2. AffiliateCups! Im Spiel um Platz Drei trafen der beste Angriff und die beste Verteidigung des Turniers aufeinander – ein knapper Ausgang des Matches war nicht schwer zu prophezeien. Und tatsächlich ging es dieses Mal mit einer „Wimpernschlagentscheidung“ zugunsten des Angriffs aus – EA Sports erreichte einen verdienten 3. Platz, während sich Team Nina mit „Blech“ und Platz 4 begnügen musste.
Voll wurde es nun am Finaltisch, denn selbstverständlich wollte jeder sehen, wer das Finale für sich entscheiden würde, um sich somit die Reisegutscheine von Expedia. de zu sichern. Prognosen wollte vor dem Spiel keiner abgeben, zu ausgeglichen schien das hohe Niveau der beiden Teams zu sein. Diese Einschätzung wurde schnell bestätigt: nach permanentem Hin und Her stand es nach vier Minuten 3:3, wobei sich die Mannschaften in schöner Regelmäßigkeit mit dem Toreschießen abwechselten. Raffinesse, Leidenschaft und Können prägten auch den Rest des Finales, welches die Flying Kicks am Ende glücklich, aber nicht unverdient für sich entschieden. Ein Lob gebührt in jedem Fall den Zweitplatzierten, die den Gesamtsieg ebenso verdient gehabt hätten. Der guten Laune taten die nicht gewonnenen Matches jedoch keinen Abbruch und somit konnte QUISMA-Geschäftsführer Ronald Paul zur Siegerehrung auch durchweg in glückliche Gesichter blicken. Die Flying Kicks dürfen nun verdient in den von Expedia.de mit 1.500 EUR gesponserten Urlaub gehen, während MediaMinds und EA Sports sich über nagelneue Handys von Vodafone freuten.
Der Dank gebührte zum Schluss allen Teilnehmern, den Organisatoren und natürlich den Sponsoren, die am Gelingen dieses Events einen erheblichen Anteil hatten und sich, wie alle Gäste des 2. QUISMA AffiliateCups, wohl auch schon auf eine Fortsetzung dieses einmaligen Events in 2008 freuen!
|