„Bergfest“ in Frankfurt
Traumhaftes Pfingstwetter mit 25°C lud die Fans des Elektro-Tennis zur dritten Vorrunde in den Thomas Cook-Sportpark in Frankfurt am Main ein. Und die Temperaturen stiegen im Verlaufe des Turniers – trotz weit geöffneter Terrassentür – noch weiter an ...
20 Teams fanden sich überwiegend pünktlich ein, sodass nach charmanter Begrüßung durch die sympathischen Ballmädchen von Neckermann.de die erste Herausforderung gemeistert werden musste: welchen Namen bekommt mein Team? Spontanität und Kreativität waren gefragt, und die „Performance“ versprach wie immer mehr – von F wie „Flying Punch“ bis M wie „Moo“ wurde tief in den Buchstabenkoffer gegriffen, sodass jeder Sprachwissenschaftler seine wahre Freude gehabt hätte ... das Warm-up konnte losgehen, und bis zur ersten offiziellen Partie wurde schon fleißig trainiert, geNETTworked und der Elektrolythaushalt aufgefüllt.
Zu den vielen Stammspielern des Cups gesellten sich erneut talentierte Neueinsteiger der Branche. Die „B-Ballers“ beeindruckten nicht nur durch ihre Körpergröße (gefühlte Durchschnittsgröße 2 m), sondern auch durch eine starke Leistungssteigerung in der Vorrunde, in der man sich zum Schluss nur äußerst knapp der Konkurrenz geschlagen geben musste. Eine ähnliche sportliche Entwicklung nahm das Team „Girl Power“, die einzige reine Damenmannschaft des Turniers – allerdings in umgekehrter Richtung! Konnte man in Sachen Attraktivität einen ungefährdeten Start-Ziel-Sieg einfahren, kam die Leistungssteigerung auf dem Court leider zu spät, weshalb die Vorrunde bereits die Endstation war.
So erging es auch einigen anderen Teams, welche den Tennisschläger unmittelbar an den virtuellen Nagel hingen und sich fürderhin intensiver um das geschmackvolle Buffet kümmerten und sich bei gut gekühlten Getränken dem Gespräch und dem Visitenkartentausch hingaben.
Für acht Teams hieß es jedoch noch einmal: volle Konzentration! Das Viertelfinale wartete und mit ihm Moderator Peter Voss, der (dem?) jetzt richtig warm wurde ... „Wer fährt zum Finale nach München?“ Eine spannende Frage, denn das Starterfeld der letzten Acht präsentierte sich ausgewogen: „Moo“, „Super Gump“, „Nice & Dirty“, „Gewusst Wii“, „Ja nee, ist klar“, „SEO Suppe“, „5Live“ sowie „Off the Map“ gaben noch einmal alles, um eines der begehrten vier Starttickets für die Endrunde zu lösen.
Relativ schnell trennte sich an dieser Stelle dann doch die Spreu vom Weizen: Super Gump, Ja nee, ist klar, Nice & Dirty und Off the Map ließen maximal ein verlorenes Spiel zu und zogen souverän ins Halbfinale ein, wo es ebenfalls recht klar zuging: Super Gump mit 3:0 und Nice & Dirty mit 3:1 schafften den Einzug in das Finale von Frankfurt. Bevor es hierzu kommen sollte, ergatterte Ja nee, ist klar ein hart umkämpftes 3:2 gegen Off the Map – und damit den Sprung auf das Siegertreppchen.
Das Finale schließlich entschied das Team Super Gump für sich – Nice & Dirty zollte dem Gegner nach einem eindeutigen 3:1 den verdienten Respekt und erfuhr Überraschendes zur Strategie des Siegers: man nehme das ausgewogene Maß an Weizenbier zu sich und buche den Flug zum Finale bereits zwei Wochen vor Beginn des Qualifizierungsturniers – eine Einstellung, von der sich „Jogis Jungs“ in gut vier Wochen bei der Fußball-EM eine Scheibe abschneiden sollten!
Es war vollbracht, der Sieger wurde gekürt, ebenso wie die Zweit- und Drittplatzierten, die sich über attraktive Preise von s.Oliver und Koffer Direkt freuen durften. Allen vier Finalteilnehmer einen herzlichen Glückwunsch zur Qualifikation.
Nachdem die letzten Getränke geordert waren, die Musik gedimmt und das Licht aufgedreht wurde, zog es manchen Recken nach Hause, während der eine oder die andere noch den „Sprung“ in den lauen Frühlingsmorgen wagte, und die verbliebene Zeit bis zum Morgengrauen nutzte, um noch einmal das Turnier Revue passieren zu lassen.
Die Rackets für Hamburg werden bereits gespannt, der Funke des Turniers fliegt nach Norden – und wir mit: zum vierten Vorrundenturnier am Freitag in der Hamburger QUISMA-Arena ...






















